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    WMF AG führt Maßnahme zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Optimierung der Organisationsstruktur durch

    04.04.2014
    WMF AG führt Maßnahme zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Optimierung der Organisationsstruktur durch
    Der Vorstand der WMF AG hat den Aufsichtsrat des Unternehmens in seiner heutigen Sitzung über die Umsetzung einer weiteren Maßnahme im Rahmen des strategischen Transformationsprogramms informiert. Mit dem im vergangenen Jahr eingeleiteten Programm will die wmf group ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken und den langfristigen Erfolg des Geschäftsmodells sicherstellen. Ziel ist es, das Unternehmen zum weltweiten Marktführer in den Segmenten Tisch & Küche sowie professionelle Kaffeemaschinen zu machen. Die wmf group will dabei die Kundennähe intensivieren, das Wachstum außerhalb Europas beschleunigen, das profitable Wachstum in Europa erhalten, die operative Exzellenz verbessern und eine effiziente Organisation schaffen.

    Peter Feld, Vorstandsvorsitzender der WMF AG: „Um unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken, müssen wir fokussierter, entschlossener und schneller handeln als bisher. Wir sind auf diesem Weg bereits ein gutes Stück vorangekommen. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Bereinigung unserer Sortimente und Filialen zeigen erste positive Wirkungen. Mit unserer Führungsmannschaft, die eine breite, internationale Kompetenz in die wmf group einbringt, haben wir begonnen, den Konzern konsequent international aufzustellen und unsere Strukturen in China zu stärken.“ Die wmf group will in Wachstumsmärkten mehr Potenzial ausschöpfen und sich insbesondere im asiatischen Konsum-, Kaffeemaschinen- und Hotelgeschäft stärker als Premiummarke etablieren.

    Vorstand und Management haben seit August 2013 in einem weiteren Schritt die Geschäftsbereiche des Unternehmens eingehend analysiert und Erfolgsfaktoren sowie Verbesserungspotenziale identifiziert. Die bisherigen Erkenntnisse haben gezeigt, dass die wmf group die Effizienz und Effektivität der Organisation deutlich steigern kann. Peter Feld: „Wir haben in unserer langen Historie viele Erfolge erzielt. Dies wollen wir fortsetzen. Allerdings haben sich die Marktbedingungen und unsere Kundengruppen grundlegend verändert. Unsere Wachstumsraten beim Umsatz sind seit etwa drei Jahren rückläufig. Zugleich konnten wir den Auslandsanteil nicht wesentlich verbessern und es ist uns bisher nicht gelungen, an dem für uns wichtigen Wachstum in den Schwellenländern teilzuhaben.“

    Der Aufsichtsrat der WMF AG hat in seiner heutigen Sitzung auch den Jahresabschluss der WMF AG und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 gebilligt. Der am 22. Mai 2014 stattfindenden Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 7,0 Mio. Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 0,50 Euro je Stückaktie zu verwenden. Im Vorjahr wurde bei einem Bilanzgewinn von 14 Mio. Euro eine Dividende von 1,00 Euro je Stückaktie ausgeschüttet. Im Geschäftsjahr 2013 erreichte der WMF-Konzern bei einem Umsatz von etwa 1.015,0 Millionen Euro ein Jahresergebnis von etwa 25,3 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr zuvor betrug das Jahresergebnis noch 44,8 Millionen Euro bei einem Konzernumsatz von 1.027,3 Millionen Euro. Der Ergebnisrückgang steht maßgeblich im Zusammenhang mit dem Verkauf der Princess Gruppe und der bereits umgesetzten Maßnahmen im Rahmen des Transformationsprogramms.

    Mit der nun angestoßenen dritten Maßnahme soll die Konzernstruktur und damit verbunden der Personalbestand an das aktuelle Geschäft und die neue auf Nachhaltigkeit ausgelegte Wachstumsstrategie angepasst werden. In diesem Rahmen strebt das Unternehmen an, die Personalkosten um 10 Prozent zu reduzieren. Die wmf group wird dabei eine flachere und effektivere Organisation einführen und deren Komplexität reduzieren. Dadurch will das Unternehmen die Effizienz der operativen Geschäftsbereiche sowie der Zentralfunktionen deutlich steigern, um stärker und schneller am Markt zu agieren. Das Unternehmen prüft derzeit zudem die zukünftige Aufstellung des Logistiknetzwerks. Insgesamt sollen jährliche Einsparungen in Höhe von 30 Millionen Euro realisiert werden. In den Geschäftsjahren 2014 und 2015 werden den Einsparungen aber auch erhebliche Einmalkosten in noch nicht näher bezifferbarer Höhe entgegenstehen. Die frei werdenden Mittel sollen zur Finanzierung weiterer Vorhaben im Rahmen des Transformationsprogramms verwendet werden, insbesondere zur Beschleunigung des internationalen Wachstums.

    Der Vorstand der WMF AG wird umgehend den Dialog mit den Vertretern der Arbeitnehmer aufnehmen. Ein zentrales Anliegen der WMF AG ist es, die geplante Anpassung so sozialverträglich wie möglich zu gestalten. Nach Abschluss der Gespräche wird das Unternehmen konkrete Aussagen zur Auswirkung auf die Anzahl der Beschäftigungsverhältnisse treffen können. Peter Feld: „Wir sind uns darüber bewusst, dass der Transformationsprozess auch schmerzhaft ist. Doch wir müssen uns verändern und vieles aus der Vergangenheit aufholen, um im hart umkämpften Wettbewerb mithalten zu können. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dieser strategischen Neuausrichtung als Organisation stärker und die neuen Marktherausforderungen erfolgreich angehen werden.“


    >> Download Pressemitteilung (PDF)

    Ansprechpartner  Unternehmen:

    WMF Group

    Kai Hummel
    Konzernsprecher | Leiter Unternehmenskommunikation
    Telefon +49 7331 258167
    kai.hummel@wmf-group.com

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