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Kräuter auf der Fensterbank anbauen: Anleitung & kleine Kräuterkunde

Sie lieben Tomaten mit Mozzarella und frischem Basilikum? Rosmarin und Thymian dürfen an Ihren Ofenkartoffeln nicht fehlen? Wenn Sie ein Fan frischer Kräuter sind, aber keine Lust mehr haben, dafür jedes Mal zum Supermarkt zu laufen, ist ein kleiner Kräutergarten auf der Fensterbank genau das Richtige für Sie. Wir zeigen Ihnen, wie Sie beim Kräuter auf der Fensterbank anbauen am besten vorgehen und worauf Sie bei Basilikum, Minze und Co. achten sollten. 

Die Vorteile von frischen Kräutern 

Frische Kräuter runden mit ihren minzigen, zitronig-frischen oder leicht bitteren Aromen nicht nur viele Gerichte ab, sie sind obendrein auch wahre Nährstoffbomben. Sie enthalten jede Menge Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Manche Kräuter beruhigen Magen und Darm, andere regen die Nierentätigkeit und Harnbildung an, und wieder andere wirken entzündungshemmend. Jedes Mal, wenn Sie ein Blatt für ein Gericht abzupfen, holen Sie sich ein Stück Gesundheit auf den Teller. Sie möchten Ihre übrigen Vorräte aufbrauchen? Statt dem Gang zum Supermarkt genügt ein Blick auf Ihre Fensterbank, um köstliche Kreationen zu zaubern. 

 

Hier finden Sie leckere Zero Waste Rezepte, die perfekt dazu geeignet sind, Lebensmittelreste kreativ zu verwerten und gute Vorsätze, wie mehr Nachhaltigkeit in der eigenen Küche, zu fördern. 

Kräuter anbauen auf der Fensterbank – Einstieg leicht gemacht 

Jeder Anfang ist bekanntlich schwer, doch nicht beim Anbau von Kräutern auf der Fensterbank. Starten Sie mit Klassikern wie Basilikum, Petersilie oder Thymian. Diese Kräuter sind pflegeleicht und verzeihen auch den einen oder anderen Anfängerfehler. Überlegen Sie, ob Sie fertige Pflanzen kaufen oder die Kräuter mit Samen selbst ziehen möchten. Letzteres ist ein bisschen aufwendiger, dafür aber meist günstiger, und es stehen mehr Sorten zur Auswahl. Außerdem ist es spannend, den gesamten Wachstumsprozess zu verfolgen, und die Freude beim Ernten ist umso größer. Wichtig ist: Kräuter lieben die Sonne. Wählen Sie für Ihren Indoor-Garten also ein Fenster, das viel Tageslicht abbekommt. Falls keines Ihrer Fenster genug Licht bietet, lohnt sich die Anschaffung einer Pflanzenlampe. Ungeeignet als Standort zum Kräuter anbauen ist grundsätzlich eine Fensterbank direkt über der Heizung, da zu hohe Temperaturen schädlich für das Wachstum sind.  

Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung ist der Einstieg in den Kräuteranbau auf Ihrer Fensterbank ganz einfach: 

1. Die Auswahl treffen 

Überlegen Sie zunächst, welche Kräuter Sie auf Ihrer Fensterbank anbauen wollen. Welche schmecken Ihnen am besten und finden am häufigsten Verwendung? Entscheidend für die Auswahl sind außerdem die Vorlieben der Pflanzen, die für ein gesundes Wachstum berücksichtigt werden müssen. Während etwas Basilikum eine warme, sonnige Umgebung liebt, bevorzugt Petersilie einen halbschattigen, nicht zu warmen Ort. Weitere Infos zu den verschiedenen Sorten finden Sie in unserer ausführlichen Kräuterkunde weiter unten.  

2. Der richtige Topf 

Ob Sie für Ihren Kräuteranbau auf der Fensterbank Töpfe und Schalen aus Ton, Kunststoff oder Metall verwenden, ist Geschmackssache. Wichtig ist, dass die Gefäße ein Loch im Boden haben, damit das Gießwasser abfließen kann. Das verhindert Staunässe und schützt die Wurzeln der Kräuter. 

3. Kräuter auf der Fensterbank: Samen oder Topfpflanze? 

Sie haben die Wahl zwischen dem Anpflanzen von Samen oder dem Kauf von Kräutern im Topf. Wenn Sie die Pflanzen selbst ziehen möchten, säen Sie die Samen nach Packungsanleitung im Pflanzgefäß aus. Manche Samen brauchen mehr Platz als andere, in dem Fall muss auf genügend Abstand geachtet werden. Einige Sorten werden mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt, andere mögen es, einfach obenauf zu liegen. 

Fertige Kräuterpflanzen werden meist in kleinen Töpfen mit wenig Erde verkauft. Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, ist zu Hause erst mal Umtopfen angesagt, damit die Pflanzen in einem größeren Gefäß mit mehr Erde und Nährstoffen gut gedeihen können.  

4. Ein Zuhause für die Wurzeln 

Spezielle Kräutererde aus dem Gartencenter ist in der Regel der ideale Boden für die Pflanzen. Sie versorgt sie mit den nötigen Nährstoffen und gewährleistet eine gute Belüftung der Wurzeln. 

5. Der erste Schluck 

Wasser ist auch für Ihre Kräuter das Lebenselixier. Aber Vorsicht: Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Salbei lieben Wärme und Trockenheit. Gießen Sie sie nicht zu oft, ein- bis zweimal pro Woche reicht meistens. Pflanzen wie Koriander, Minze oder Zitronenmelisse benötigen dagegen deutlich mehr Wasser. Achten Sie darauf, das Wasser direkt auf die Erde zu gießen statt über die Blätter – so verhindern Sie, dass die Blätter zu faulen beginnen. 

6. Kräuter anbauen: Düngen 

Ein leichter organischer Flüssigdünger, speziell für Kräuter, unterstützt das Wachstum. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Produktetikett. 

7. Ernten 

Sobald die Pflanzen groß genug sind, fördert regelmäßiges Ernten das Wachstum. Berücksichtigen Sie beim Pflücken der Kräuter die unterschiedlichen Eigenschaften der Sorten. Bei Basilikum etwa ist es besser, ganze Triebe abzuschneiden, statt einzelne Blätter zu zupfen. Die Pflanze kann dann an der Schnittstelle wieder austreiben und nachwachsen. Beim Salbei dagegen können Sie problemlos auch einzelne Blätter pflücken.  

8. Kräuter anbauen – Pflege im Winter 

Kräuter, die nicht winterhart sind und auf der äußeren Fensterbank im Freien stehen, sollten Sie in die Wohnung holen, wenn im Herbst die Temperaturen sinken. Viele dieser Pflanzen fühlen sich in warmer Heizungsluft allerdings nicht besonders wohl. Während der Heizperiode sind sie deshalb in unbeheizten hellen Räumen, wie zum Beispiel im Treppenhaus, gut aufgehoben.  

Der eigene Kräuteranbau auf der heimischen Fensterbank bringt ein Stück Natur in Ihre Wohnung. Es macht Freude, Pflanzen beim Wachsen zuzusehen und jederzeit bei Bedarf Basilikum, Thymian, Petersilie und Co. ernten zu können. Versuchen Sie es einfach mal – Sie werden feststellen, dass es kein Hexenwerk ist. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir eine kleine Kräuterkunde für Sie zusammengestellt mit allen wichtigen Informationen zu den beliebtesten Sorten. 

Kräuter auf der Fensterbank: Basilikum

Basilikum ist untrennbar mit der italienischen Küche verbunden und duftet verführerisch nach Sommer und Sonne. Die Pflanze bringt mit ihren leuchtend grünen, aromatischen Blättern Frische in zahlreiche Gerichte. Da Basilikum aus warmen, sonnigen Gefilden stammt, braucht es viel Licht, wobei es vor direkter Mittagssonne geschützt werden sollte. Ein nährstoffreiches, gut durchlässiges Substrat bietet ihm die ideale Grundlage zum Wachsen. Beim Gießen sollte man darauf achten, die Erde stets feucht, aber nicht nass zu halten und vor allem Staunässe zu vermeiden. Zum Ernten einfach die oberen Triebe abschneiden, das fördert das buschige Wachstum und stellt eine reiche Ernte sicher. Wie bereits weiter oben erwähnt, bitte nicht einzelne Blätter pflücken – das schadet der Pflanze. Frisches Basilikum findet in vielen Gerichten Verwendung: Es verleiht Pasta, Pizza, Salaten sowie Soßen eine aromatische Tiefe und wirkt zudem verdauungsfördernd. Übrigens: Es gibt viele verschiedene Arten von Basilikum, von Genovese über Purple Basil bis hin zu Zitronen- oder Thaibasilikum, die sich alle durch charakteristische Aromen auszeichnen. 

GEGRILLTE TOMATENSUPPE MIT FRISCHEM BASILIKUM

Frischer Basilikum verleiht dieser gegrillten Tomatensuppe ein unvergleichliches Aroma – perfekt für laue Sommerabende!
Zum Rezept
Frischer Basilikum verleiht dieser gegrillten Tomatensuppe ein unvergleichliches Aroma – perfekt für laue Sommerabende!
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Petersilie 

Petersilie ist mit ihren kräftigen grünen Blättern und ihrem frischen, leicht pfeffrigen Geschmack ein Allrounder in der Küche. Fast jede Kultur schätzt sie als kulinarischen Begleiter, der sowohl Geschmack als auch Farbe auf den Teller bringt. Für die Fensterbank ist ein heller, jedoch nicht direkt sonnenbeschienener Platz empfehlenswert. Nährstoffreiche, lockere Erde ermöglicht es der Petersilie, ihre Aromen voll zu entfalten. Gießen Sie die Pflanze regelmäßig, aber in geringen Mengen. Das Ernten ist einfach: Schneiden Sie ganze Stiele so weit unten wie möglich ab, so wird die Pflanze angeregt, wieder auszutreiben. Petersilie passt zu Salaten, Suppen, Soßen und dient oft als Garnierung. Gesund ist sie obendrein: Sie enthält mehr Vitamin C als Zitronen. 

Schnittlauch 

Schnittlauch zeichnet sich durch ein mildes Zwiebelaroma aus. Ideal platziert an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, gedeiht er am besten in einem lockeren, nährstoffreichen und gleichmäßig durchfeuchteten Boden. Zum Ernten einfach die gewünschte Menge Halme abschneiden – am besten immer dicht über der Erde, dann wachsen sie gut nach. Das Lauchgewächs passt hervorragend zu herzhaften Suppen, Salaten, Eierspeisen und natürlich zu cremigem Quark. Außerdem eignet sich die Pflanze als Heilmittel, denn sie wirkt antibakteriell und schleimlösend. 

Thymian 

Das mediterrane Kraut hat einen intensiv würzigen, leicht bitteren Geschmack. Es liebt das Sonnenbad und fühlt sich am wohlsten in lockerer, sandiger und nährstoffarmer Erde. Thymian darf nicht übermäßig gegossen werden. Achten Sie darauf, dass überschüssiges Wasser gut ablaufen kann. Wenn Sie Thymian ernten möchten, schneiden Sie die Stängel nach Bedarf ab, aber lassen Sie immer einige Zentimeter stehen, damit die Pflanze weiterhin kräftig wachsen kann. Sein kräftiges Aroma macht Thymian zu einem unverzichtbaren Bestandteil vieler Gerichte, von Eintöpfen und Braten bis hin zu Soßen und Marinaden. Das ätherische Öl der Pflanze wirkt außerdem schleimlösend, weshalb Thymiantee beim Abhusten helfen kann. 

THYMIAN-BEEREN-ERFRISCHUNG

Eine fruchtige Sommererfrischung aus süßen Beeren, spritziger Limonade und duftendem Thymian.
Eine fruchtige Sommererfrischung aus süßen Beeren, spritziger Limonade und duftendem Thymian.

Kräuter anbauen: Rosmarin

Rosmarin, bekannt für sein kraftvolles, harziges Aroma, hat eine Vorliebe für sonnenverwöhnte Standorte. Das macht ihn zum idealen Kandidaten für eine Fensterbank, die viel direktes Sonnenlicht abbekommt. Ein Topf mit magerer und gut durchlässiger Erde bietet dem Rosmarin genau die Umgebung, die er aus seiner mediterranen Heimat kennt und liebt. Auch sein Wasserbedarf ist dementsprechend gering. Beim Ernten einfach die gewünschten Triebe oberhalb des verholzten Bereichs abschneiden, wobei man darauf achten sollte, nicht zu viel auf einmal zu entfernen. Rosmarin ist besonders für Fleischgerichte und Eintöpfe geeignet, da er sein volles Aroma unter Hitze entwickelt. Idealerweise werden die Nadeln oder auch ganze Zweige im Gericht mitgeschmort. Die Pflanzenheilkunde schätzt Rosmarin unter anderem als Mittel bei niedrigem Blutdruck. 

WMF-Tipp: Rosmarin eignet sich auch wunderbar als Tischdeko für Ihren Sommerabend mit Freunden.

Arrangieren Sie Kräuterzweige oder einzelne blühende Äste direkt auf dem Tisch als Kontrast zu naturfarbenen Servietten aus Leinen. Servieren Sie dazu frisches Focaccia mit marinierten Tomaten und Rosmarin, einen mediterranen Tortellinisalat oder andere selbstgemachte, schnelle Grillbeilagen und bringen Sie ein Stück Italien auf die Teller. 

ROSMARIN-ESPRESSO-LIMONADE

Ein erfrischender Sommerdrink aus Espresso, spritziger Limonade und aromatischem Rosmarin.
Ein erfrischender Sommerdrink aus Espresso, spritziger Limonade und aromatischem Rosmarin.

HASSELBACK-KARTOFFELN MIT KNOBLAUCH UND ROSMARIN

Knusprige Hasselback-Kartoffeln mit würzigem Knoblauch und aromatischem Rosmarin – perfekt für gemütliche Abende und festliche Tafeln.
Knusprige Hasselback-Kartoffeln mit würzigem Knoblauch und aromatischem Rosmarin – perfekt für gemütliche Abende und festliche Tafeln.

Oregano 

Ein weiterer Klassiker der italienischen Küche: Oregano hat einen leicht scharfen und herben Geschmack. Das Kraut bevorzugt wie alle mediterranen Kräuter einen sonnigen Platz sowie ein lockeres, mageres Substrat. Sie können entweder einzelne Blätter zupfen oder ganze Triebe bis einige Zentimeter über der Erde abschneiden. In der Küche ist Oregano ein wahrer Alleskönner: Von Pizza über Pasta bis hin zu Fleisch- und Gemüsegerichten verleiht er jedem Gericht eine besondere Note. Auch diese Pflanze besitzt gesundheitsfördernde Wirkstoffe: Als Tee oder Tinktur wird sie bei Atemwegserkrankungen und Verdauungsbeschwerden eingesetzt

Minze 

Mit ihrem erfrischenden Geschmack weckt Minze Assoziationen an kühle Sommergetränke und orientalische Speisen. Ein helles Plätzchen ohne direkte Mittagssonne mit einem feuchten, nährstoffreichen Boden ist der ideale Ort, damit sie ihre volle Pracht entfalten kann. Zum Ernten schneidet man ganze Stängel ab. Das Zupfen einzelner Blätter stresst die Pflanze und kann den weiteren Trieb verhindern. Zahlreichen Gerichten und Getränken verleiht Minze einen einzigartigen Geschmack. Was wäre ein Mojito ohne den grünen Frischmacher? Auch im klassischen Tabouleh darf das Kraut nicht fehlen. Und Studien zufolge lindert Menthol, das Öl der Minze, Spannungskopfschmerzen ebenso zuverlässig wie Paracetamol.  

MINZDIP

Frisch, leicht und würzig – dieser Minzdip passt perfekt zu Sommergerichten.
Frisch, leicht und würzig – dieser Minzdip passt perfekt zu Sommergerichten.

WEIßER BOHNEN SALAT MIT RICOTTA UND MINZE

Cremiger weißer Bohnensalat mit frischer Minze und zartem Ricotta – perfekt für laue Sommerabende und mediterrane Genussmomente.
Cremiger weißer Bohnensalat mit frischer Minze und zartem Ricotta – perfekt für laue Sommerabende und mediterrane Genussmomente.

Koriander 

Die einen lieben ihn, für die anderen schmeckt er wie Seife – an keinem Kraut scheiden sich die Geister so sehr wie an Koriander. Fest steht: Sein Geschmack ist unverwechselbar, und seine leuchtend grünen Blätter und zarten Stängel verleihen einer Vielzahl von Gerichten einen einzigartigen Geschmack. Um zu gedeihen, benötigt er viel Sonne und humusreiche Erde. Bei der Bewässerung gilt: gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe vermeiden. Für die Ernte werden einzelne Blätter gepflückt oder ganze Triebe abgeschnitten. In der Küche lässt sich Koriander vielseitig einsetzen: für asiatische Gerichte aller Art wie frische Wok-Gerichte, für Salsas, Salate und Suppen. Außerdem soll das Kraut entzündungshemmend und krampflösend wirken. 

KOKOSNUSSSUPPE MIT KORIANDER-GREMOLATA UND KARAMELLISIERTEN CASHEWNÜSSEN

Aromatisch und exotisch – diese Suppe ist ein echtes Geschmackserlebnis.
Aromatisch und exotisch – diese Suppe ist ein echtes Geschmackserlebnis.

KORIANDER-KNOBLAUCH-HÄHNCHEN MIT SOFFRITO-REIS UND LIMETTE

Saftiges Koriander-Knoblauch-Hähnchen mit aromatischem Soffritto-Reis und frischer Limette – perfekt für farbenfrohe Genussmomente mit einem Hauch Exotik.
Saftiges Koriander-Knoblauch-Hähnchen mit aromatischem Soffritto-Reis und frischer Limette – perfekt für farbenfrohe Genussmomente mit einem Hauch Exotik.

Dill 

Die zarten, fedrigen Blätter des Dills haben ein einzigartiges, leicht süßes Aroma. Wählen Sie für den Anbau auf der Fensterbank einen sonnigen Platz und sorgen Sie für eine feuchte und nährstoffreiche Erde im Topf. Eine regelmäßige, aber nicht zu üppige Wassergabe ist ideal. Sobald die Pflanze circa 15 Zentimeter hoch ist, darf geerntet werden. Schneiden Sie die Dillblätter am besten jeweils oberhalb eines Seitentriebs ab, so kann die Pflanze immer wieder nachwachsen. Dill ist viel mehr als nur „Gurkenkraut“ – er verfeinert auch Fischgerichte, Soßen, Salate und Marinaden. Zudem ist er ein wertvoller Eisenlieferant. 

Salbei

Salbei schmeckt intensiv würzig und leicht bitter. Wie die meisten Kräuter aus dem Mittelmeerraum mag er es so richtig sonnig und bevorzugt ein mageres, kalkhaltiges Substrat. Gießen Sie ihn sparsam, er benötigt nur wenig Wasser. Zum Ernten einfach die graugrünen Blätter zupfen oder ganze Triebe abschneiden. Salbei wird besonders gern zum Würzen von Fleisch- und Fischgerichten verwendet. Wichtig ist: Damit sein Geschmack richtig zur Geltung kommt und er sein Aroma entfalten kann, sollte er im heißen Öl mitgebraten werden. Die Pflanzenheilkunde schätzt Salbei als natürliche Unterstützung bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie bei Atemwegsinfektionen.