So leben Sie Zero Waste in Ihrer Küche - inklusive 3 Rezepten

Der 22. April ist für Gastronomen und Köche auf der ganzen Welt ein besonderer Tag. Wir feiern den Earth Day – einen internationalen Aktionstag für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Als Premiummarke für Küchenprodukte möchten wir deshalb unseren ganz persönlichen Beitrag zu mehr Awareness leisten und Ihnen drei exklusive Zero Waste Rezepte zum Nachkochen präsentieren. 

Mit diesen Rezepten möchten wir zeigen, dass jeder Einzelne in der Küche Verantwortung trägt und Ihnen konkret dabei helfen, Ressourcen zu schonen. Das Konzept von Zero Waste ist so wichtig, da es dazu beiträgt, Abfall zu reduzieren, verpackungsarm einzukaufen, Wegwerfutensilien zu vermeiden und somit die Umwelt zu schonen. 

Lasst uns nicht nur darauf achten, was wir kochen – sondern auch wie wir kochen und den Earth Day mit den köstlichen Zero-Waste-Rezepten von Nathan-Josias Boum, dem Gründer von Outstandingvegan, feiern! 

Die Basics: Zero Waste Einkaufen 

Zero Waste ist mehr als ein Trend. Es ist eine politische Einstellung, die unser tägliches Handeln bestimmen kann – besonders in der Küche. Denn hier fängt die Vermeidung von Abfall bereits beim Einkaufen an. Wir empfehlen, beim Verlassen des Hauses immer einen eigenen Einkaufskorb oder Stoffbeutel mitzunehmen und im Supermarkt auf verpackungsfreie Alternativen zu setzen.  

Obst und Gemüse können Sie ganz einfach lose kaufen. Und auch Brot und Brötchen können Sie beim Bäcker direkt in einen Stoffbeutel packen lassen, während Trockenprodukte in Unverpackt-Läden möglichst in größeren Mengen gekauft werden sollten. Dies lohnt sich vor allem für größere Familien oder Lebensgemeinschaften.

Bauernmärkte und Hofläden sind eine weitere ideale Anlaufstelle, um unverpackte und regionale Lebensmittel einzukaufen. Hier können Sie genau die Menge auswählen, die Sie brauchen, und sind nicht auf vordefinierte Packungsgrößen angewiesen. Regionales und saisonales Einkaufen unterstützt nicht nur einen geringeren CO2-Verbrauch, sondern minimiert auch den Abfall in der Küche, da diese Produkte meist ohne Plastikverpackungen auskommen.

Ein strukturierter Menüplan für die Woche inklusive Einkaufsliste hilft zusätzlich, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Schließlich kaufen wir oft mehr ein, wenn der Magen knurrt und lassen uns von Produkten verleiten, die wir oft nicht verbrauchen können. 

Mit Resten kochen, ohne zu verzichten 

Zero Waste Kochen bedeutet, bei der Zubereitung von Speisen möglichst keine Lebensmittel zu verschwenden – und somit auch keinen Müll zu produzieren. Eine gute Möglichkeit, um das in der Praxis umzusetzen, ist das Kochen mit Abschnitten und Schalen. Hierbei werden aus den als Abfall betrachteten Teilen von Obst, Gemüse oder Fleisch schmackhafte Gerichte zubereitet.

Zum Beispiel können Karotten- oder Sellerieabschnitte zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch und anderen Gemüseresten zu einer einfachen Gemüsebrühe verarbeitet werden. Auch Schalen von Zitrusfrüchten eignen sich gut zum Aromatisieren von Speisen und Getränken oder zur Herstellung von selbstgemachtem Sirup oder Marmeladen. 

Beim Kochen und Backen mit Obst- und Gemüseresten verschwenden Sie nicht nur weniger Lebensmittel, sondern sparen auch Geld und schonen die Umwelt.

Lassen Sie sich von unseren köstlichen Zero-Waste-Rezepten inspirieren:

Bananenschalen-Birria-Tacos

Gebratenes Gemüse & Karottenvelouté mit Karottengrün-Öl

Pilzsteak & Blumenkohlstrunk-Püree mit Orangenschalen-Rotweinsoße

Wegwerf-Utensilien sind von gestern 

Unsere Küchenutensilien spielen eine wichtige Rolle, wenn wir das Thema Zero Waste größer denken. Wegwerfprodukte und Plastik sollten vermieden werden, da sie nicht nur schlecht für die Umwelt sind, sondern auch Ressourcen verbrauchen. Machen Sie zum Beispiel Müsliriegel einfach selbst, anstatt welche in Plastik verpackt zu kaufen.

Küchenpapier kann durch waschbare Putzlappen und Schwämme ersetzt werden, während Silikonmatten Backpapier überflüssig machen. Alufolie und Frischhaltefolie werden durch Glasbehälter, Marmeladengläser, Frischhalteboxen oder Bienenwachstücher ersetzt. Bei der Zubereitung von Kaffee können French Press oder Espressokocher anstelle von Kapseln und Filtern verwendet werden. Auch ein Kaffeevollautomat ist nachhaltiger als Pad- oder Kapselmaschinen.

 

Wenn Sie bereits Küchenutensilien aus Plastik besitzen, müssen Sie diese nicht zwangsläufig durch Alternativen aus Holz, Glas oder Metall ersetzen. Die Idee ist schließlich, weniger Müll in der Küche zu produzieren. Verwenden Sie diese Utensilien so lange wie möglich – und greifen Sie dann bei Bedarf zu plastikfreien Optionen. 

Wenn Sie bereits Küchenutensilien aus Plastik besitzen, müssen Sie diese nicht zwangsläufig durch Alternativen aus Holz, Glas oder Metall ersetzen. Die Idee ist schließlich, weniger Müll in der Küche zu produzieren. Verwenden Sie diese Utensilien so lange wie möglich – und greifen Sie dann bei Bedarf zu plastikfreien Optionen. 

Zero Müll dank Ordnung im Schrank 

Auch bei der Aufbewahrung von Lebensmitteln können Sie einen großen Beitrag leisten, um Müllberge zu reduzieren. Trockene Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Getreide, Mehl, Zucker und Gewürze lassen sich in einer Gläsersammlung aufbewahren. Die Gläser können extra angeschafft oder von gekauften Lebensmitteln stammen. Eine Box für leere Gläser sorgt dafür, dass Sie immer eines zur Hand haben, egal ob Sie Essensreste im Kühlschrank aufbewahren, Freunden etwas mitbringen oder einen schnellen Coffee-To-Go-Becher benötigen.

Sie können die Gläser von fertig gegessenen Lebensmitteln auswaschen und die Restflüssigkeiten für andere Speisen verwenden. Nussmus- oder Marmeladenreste eignen sich zum Beispiel ideal für Müsli und Porridge, während Essig oder Öl in der Flasche für ein leckeres Salatdressing genutzt werden kann. Auch Flüssigkeit von eingelegtem Gemüse lässt sich wunderbar zum Würzen von Soßen und Dressings verwenden.

Trichter und Teigschaber sind essentiell, um auch die letzten Reste aus Flaschen und Gläsern zu bekommen und Gewürzmühlen und -gläser ohne Streuverlust aufzufüllen. Beim Einpacken von Lebensmitteln kann man auf Kunststoff- oder Edelstahlboxen, Gläser oder eine Schüssel mit einem Teller als Deckel zurückgreifen.

Auch Gummiringe von gebündeltem Gemüse können weiterverwendet werden, indem sie abgewaschen und gesammelt werden. Eine Zero Waste Küche ist also kein Hexenwerk. 

Keine Energieverschwendung beim Kochen 

Ein Deckel auf dem Topf oder der Pfanne spart beim Kochen bis zu einem Drittel der Energie im Vergleich zu offener Hitze. Kochen Sie fünfmal pro Woche mit Deckel, können Sie im Jahr bis zu 100 Kilo CO2 und 46 Euro Stromkosten einsparen. 

Bräter aus Gusseisen sind relativ schwer, dafür aber robust, energieeffizient und langlebig. Sie eignen sich ideal zum Kochen, da sie die Wärme sehr gut speichern und gleichmäßig abgeben und daher auch im Backofen verwendet werden können, um überbackene Gerichte oder Aufläufe zuzubereiten. Schnellkochtöpfe und andere Kochutensilien wie gute Pfannen sparen ebenfalls Zeit und Energie.

Anstatt Einweg-Backpapier zu verwenden, können wiederverwendbare Silikon-Backmatten eine nachhaltige Alternative sein. Moderne Backöfen und -bleche verfügen sogar über eine Antihaftbeschichtung, die Backpapier gänzlich überflüssig macht. 

Fazit

In diesem Beitrag haben wir Ihnen gezeigt, wie einfach und revolutionär es ist, Zero Waste in seine Kochgewohnheiten zu integrieren – und damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Indem wir uns bewusst werden, wie wir Lebensmittel verwenden und verschwenden, kann jeder von uns zuhause eine nachhaltige und ressourcenschonende Küche schaffen - ohne auf Geschmack zu verzichten.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Nachkochen unserer Zero Waste Rezepte und freuen uns darauf, von Ihren Erfahrungen zu hören! 

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